Mirkos Terrasse

Mirkos Terrasse

Meine Name ist Mirko, ich bin 34 Jahre alt und ich will unsere Terrasse für mich und meine kleine Familie schön herrichten. Ich bin verheiratet und habe 3 Jungs. Wir wohnen in einem kleinen Häuschen im Norden von Hamburg und die Terrasse ist leider noch unbenutzbar.

In den nächsten Artikeln möchte ich gerne zeigen, wie unsere Terrasse von Mal zu Mal besser wird.

Die Baustellen auf der Terrasse

Es stehen zahlreiche Baustellen auf dem Plan. Von der Planung, Gestaltung und der Gartenoptik gibt es kleine bis große Baustellen

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Bodenbelag der Terrasse

Momentan befinden sich auf 18 m² noch zahlreiche dieser hässlichen Betonplatten, wie man sie aus den 70er Haren kennt. Die Fugen sind quasi nicht vorhanden und man erkennt sie nur da, wo bereits der Löwenzahn und Unkraut ihr Revier markieren.

Die Steinplatten sollen durch geeignete Steine in einem rötlichen Ton ersetzt. Vorher müssen allerdings die Platten raus und entsorgt werden. Dann muss der Boden erstmal eingeebnet werden. Vermutlich muss ich noch ein paar Baumwurzeln entfernen, um dann alles mit Sand auszugleichen.

Eventuell wird der Terrassenbereich noch vergrößert. Wir können noch 4 m² in der Breite der Terrasse dazugewinnen. Am besten gefällt mir bis jetzt die Idee, den Sandkastenbereich am Rand in die Terrasse mit zu integrieren.

Sonnen- und Sichtschutz

Ein großes Problem sind unsere neuen Nachbarn. Diese sind sehr neugierig und wir wären gerne ungestört, wenn wir im Sommer Zeit auf der Terrasse verbringen.

Bei der Gartengestaltung müssen wir das am besten von Anfang an mit einplanen. Eigentlich wollen wir keine Dauerlösung, bei der eine hohe Trennwand oder Zaun zum einen als Sichtschutz dient, allerdings auch dauerhaft Licht wegnimmt und ein bedrückendes Gefühl auf der Terrasse aufbaut.

Natürlich können wir da auch eine Hecke nehmen, oder den Zaun begrünen. Aber auch die Naturlösung macht es eigentlich nicht besser und bleibt beim Problem.

Vielleicht lässt sich das Problem auch mit einer flexiblen Sichtschutz-Variante lösen. Es gibt mobile Trennwände oder sogenannte Seitenmarkisen, die wir dann einfach bei Bedarf ausziehen. So können wir im Sommer die Nachbarn einfach von unserer Terrasse aussperren, indem wir die Markise wie ein Rollo ausziehen. Wenn wir wieder reingehen, wird die Seitenmarkise problemlos wieder eingezogen.

Eventuell können wir das auch mit einer kleinen Trennwand kombinieren. Dazu muss noch etwas recherchiert werden.

Gartengestaltung

Rund um die Terrasse werden wir Beete anlegen. An den Flanken gibt es klassische Blumen Beete für Sonnenblumen und kleinere bunte Stauden.

Die Stirnseite soll einmal ein Gemüsebeet werden. Ich weiß das ist eigentlich viel Arbeit, macht aber auch Spaß. In ferner Zukunft gibt es vielleicht sogar noch ein kleines Gewächshaus.

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Das Beet soll auf jeden Fall für Möhrchen und Tomaten benutzt werden. Im Gewächshaus plane ich verschiedene Chilisorten zu pflanzen, dazu aber später mehr. Dazu muss ich zunächst herausfinden, wie dicht ich mit einem Gewächshäuschen an Nachbarsgrundstück bauen darf. Wie hoch so ein Häuschen sein darf und welche Gewächshäuser überhaupt in Frage kommen. Da gibt es sicherlich eine Riesenauswahl, gerade was Material, Aufbau und Stabilität angeht.

Das Häuschen sollte zwar klein sein, aber dennoch begehbar. Das Dach sollte nicht beim ersten Hagelschauer in Trümmern liegen und die Belüftung muss auch irgendwie noch geregelt werden.

Beleuchtung der Terrasse

Ein schwieriges Thema wird die Beleuchtung der Terrasse. Ich bin nicht ganz so gut, in Dingen wie Kabelverlegen und Elektrik anschließen. Allerdings muss man gerade das von Anfang an mit planen, um nicht später wieder alles aufreißen zu müssen oder sich zu ärgern.

Die Beete sollen jeweils ein bis zwei halbhohe Außenleuchten bekommen. Wenn es nicht anders möglich ist, gerne auch Solar betriebene Lampen. Am Rand der Terrasse, also der Steinkante zum Beet bieten sich Leuchtleisten an. Ich muss aber erst herausfinden, ob es so etwas nach meinen Vorstellungen überhaupt gibt.

In der sommerlichen Abenddämmerung wird es dann mal eine wohl dosierte Beleuchtung geben, die die Terrassengestaltung in den Konturen nachzeichnet und die Linien unterstützt, aber gleichzeitig nicht zu aufdringlich ist und schon gar nicht blendet. Der lauschige Grillabend soll schließlich nicht gestört werden.

Möblierung der Terrasse

Und ganz zum Schluss steht noch die Auswahl der passenden Terrassenmöbel an. Wir hatten in Vergangenheit gute Erfahrungen mit Teak-Möbeln gemacht, wobei ich aber eigentlich keine Lust, habe, diese jede Saison zu streichen. Vielleicht findet sich ja auch noch was pflegeleichteres.

Auf jeden Fall wird es einen großen Tisch für 8 Gäste geben. Dieser kann Rund oder eckig sein. Die passenden Stühle sind Pflicht, schließlich soll das Gesamtbild stimmen und die einzelnen Möbel sollen nicht den Eindruck erwecken, lieblos zusammengewürfelt zu sein.

Sandkiste

Unsere drei Jungs im Alter von 3 und zweimal 1 sind bald alle zusammen im Sandkisten-Alter. Deswegen muss da eine größere als die handelsüblichen Lösungen her. Schließlich müssen auch noch weitere Kinder aus der Nachbarschaft mit spielen.

Das raubt natürlich ein paar Quadratmeter vom wertvollen Terrassenbereich. Das spricht für die angedachte Flächenvergrößerung.

Damit die Kleinen vor Wind und Sonne beim Spielen ausreichend geschützt sind, bietet sich auch hier eine der oben bereits beschriebenen Seitenmarkisen an, um bei Bedarf dieses Seitenrollo einfach als Sonnenschutz auszuziehen. Vielleicht lässt sich sogar eine pfiffige Lösung über Eck bauen.

Fazit

Die nächsten Monate werden zeigen, wie schnell ich vorankomme. Vermutlich wird alles anstrengender als gedacht. Einige Arbeiten, insbesondere das Fundament einebnen usw. wird wohl mehr als meine alleinige Arbeitskraft benötigen. Wenn ich Glück habe, wird mich mein Schwager nach Ostern gut unterstützen können.

Für die Planung der Außenbeleuchtung werde ich am Ende auf einen ortsansässigen Fachbetrieb zurückgreifen, da ich mir das alleine nicht zutraue.